Manga-Mangel an Vilbeler (Schul-)Bibliotheken

Liest man gerne Mangas, leiht sie aber lieber aus als sie zu kaufen, hat man es in Bad Vilbel nicht ganz so leicht. Die Schülerbücherei der JFK bietet keine dieser beliebten japanischen Comics zum Verleih an. Die alte Stadtbibliothek unter dem Hallenbad hatte eine einigermaßen ausgewogene Auswahl, aber bei der jetzigen Stadtbücherei bekommt man das Gefühl, das Angebot der Mangas ist immer nur auf höchstens 10 beschränkt. Zumindest von den Mangas, die in der Jugendabteilung im 1. Stock stehen. Ebenfalls schade ist, dass die Ausstattung in verschiedenen Genres mangelhaft ist und dass die meisten interessanten Manga-Reihen nicht fortführend oder vom ersten Band an auszuleihen sind.

Mangas sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Deshalb wäre es schön, wenn unsere Schülerbücherei Mangas anbieten würde. Zum Beispiel aus den Reihen „Naruto“, „Ouran High School Host Club“, „One Piece“ oder „Bleach“.

venu


Frankfurter Buchmesse: "voll fun"

Am Samstag, den 11.04.2014 besuchte ich mit einigen Redaktionsmitgliedern unserer Schülerzeitung zum ersten Mal die Frankfurter Buchmesse. Wir waren zu fünft: zwei  noch aktive Mitglieder (Emilie und ich), zwei bereits abgegangene Schülerinnen (Ronja und Laura), die aber noch an der letzten gedruckten Ausgabe mitgearbeitet hatten, und Herr DiRienzo. Die Möglichkeit, die Buchmesse zu besuchen, hatten wir, da wir mit unserer letzten Ausgabe der JFK–NEWS für den Wettbewerb der Schülerzeitungen in Hessen nominiert worden waren.

Als wir gegen 10 Uhr in die Bahn einstiegen, war sie total voll, fast alle Fahrgäste wollten zur Buchmesse. Man sah auch schon viele Gruppen von Cosplayern (kurze Erklärung: Als Cosplayer bezeichnet man die Leute, die sich zum Beispiel als Charaktere eines Games, Mangas oder Animes verkleiden). Es wurde aber noch schlimmer: Als wir ausstiegen, war alles nur noch eine einzige riesige Menschenmasse. Ich brauchte einige Zeit, bis ich wusste, wo alle Mitglieder unserer Gruppe waren. Als wir dann im Messegebäude waren, wurde es übersichtlicher. Wir erkundigten uns, wo wir hinmussten und gingen dann durch die Taschenkontrollen zum Eingang, wo wir mit unserer Tageskarte reingelassen wurden. Auf dem Weg zum richtigen Saal traf man auf immer weniger Leute und die Cosplayer verschwanden irgendwann ganz. Ich wunderte mich, wo die ganzen Leute hin verschwunden waren. Bald darauf wurden wir in den Raum für den Wettbewerb der hessischen Schülerzeitung  gelassen. Dann kam die Preisverleihung. Wir belegten in der Kategorie „Realschule“ den 4. Platz und erhielten ein Buch mit Tipps zum Schreiben von Artikeln. Nachdem der Wettbewerb vorüber war, verabschiedeten wir uns von Herrn DiRienzo und den zwei ehemaligen Redaktionsmitgliedern und gingen uns zu zweit die Buchmesse anschauen.

Eigentlich wanderten wir nur ziellos umher. Wir haben uns erst mal alles angeguckt, was in unserer Nähe war. Wir landeten in einer riesigen Halle mit jeder Menge Stände, die alle entweder englische Bücher ausstellten und verkauften oder Firmen und Gruppen repräsentierten. Man konnte sich mit den Ausstellern unterhalten, sich ihre Sachen angucken und fragen, wenn einen etwas interessierte. Kaum einer redete Deutsch, meist wurde Englisch gesprochen oder Französisch. Japanisch ebenfalls, denn es waren viele japanische Aussteller dabei, die sich untereinander unterhielten. Danach guckten wir uns einfach in verschiedenen Hallen um. Wir besuchten die Abteilungen mit Workshops, ausländischen Firmen, Literatur, Sprachen sowie Buchkunst. Manchmal wurden zu bestimmten Themen auch Präsentationen oder Reden gehalten. Alles was wir sahen, hatte etwas mit Büchern zu tun, es war total interessant. Wir sind auch durch einen Bereich mit Medien durchgelaufen, denn es wurde an einigen Plätzen von ARD und ZDF live übertragen, wenn Autoren über ihre Bücher oder anderes redeten. Wir verfolgten ein Gespräch, in dem über Deutschland als „bewegte Republik“  und die Zeit zwischen den Weltkriegen geredet wurde. Man sah sogar, während man vor den Gesprächsteilnehmern saß, die Aufnahme im Fernseher und wie immer mit der Kamera aufs Publikum geschwenkt wurde. Es war schon sehr spannend, allerdings muss ich gestehen, dass von dem 20-minütigen Gespräch nicht viel bei mir hängen blieb. Aber es war trotzdem eine Erfahrung wert, vor allem wenn man sich danach im Fernsehen sehen kann.

Als wir im Bereich Buchkunst waren, wurden wir von einer Frau angesprochen. Wir kamen ins Gespräch und das endete damit, dass wir zwei Buchkünstlern vorgestellt worden, die uns einiges erzählten und zeigten. Danach haben wir den Buchdruck, wie er früher gemacht wurde, sozusagen mal ausprobiert. Wir haben mit spitzen nadelartigen Stiften in eine Platte aus Metall geritzt, die dann von der zuständigen Person mit Tinte beschmiert wurde. Das wurde dann auf ein Papier und unter eine Art Holzpresse gelegt. Die Rolle der Holzpresse  musste nur einmal darüber fahren und was wir vorher in die Platten eingeritzt hatten, erschien auf dem Papier, das wir dann einen Tag zwischen Büchern trocknen lassen mussten, damit die Feuchtigkeit rausgezogen wird. Mittlerweile war es dann schon ca. 18 Uhr. Wir machten uns auf den Weg zur Bahn, wobei wir anfangs Schwierigkeiten hatten, den richtigen Ausgang zu finden. Als wir endlich auf dem Bahnsteig waren, konnte man ebenfalls wieder Gruppen von Cosplayern sehen und die meisten Kostüme sahen richtig cool aus. Es hat total viel Spaß gemacht und ich werde diesen Tag nie vergessen. Hoffentlich kann ich nächstes Jahr noch einmal hin.

venu



10 wichtige Fakten über John F. Kennedy

1. Geboren wurde Kennedy am 29. Mai 1917 in Brookline, Massachusetts.

2. John F. Kennedy litt schon als kleiner Junge unter Rückenproblemen, an Asthma, extremer Müdigkeit und zahlreichen Allergien.

3. Familie: Er hatte zwei Kinder, ein Mädchen namens Caroline und einen Jungen namens John jr. Seine Frau war Jacqueline Lee Bouvier.

4. Militär: Im 2.Weltkrieg war Kennedy in der US-Marine aktiv.

5. Er war der 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.                                  

6. Sein berühmtester Spruch: „Ich bin ein Berliner“.

7. Die erfolgreiche Bewältigung der Kuba-Krise, die die Welt an den Rand eines Dritten Weltkriegs gebracht hatte, kann als einer der größten außenpolitischen Erfolge Kennedys angesehen werden.

8. Ermordet am 22. November 1963 in Dallas, Texas.

9. Ein berühmter Film von Oliver Stone über das Attentat auf Kennedy heißt: „JFK – Tatort Dallas“ aus dem Jahre 1991.

10. Im Februar 2013 erzielte eine von Kennedy getragene Fliegerjacke einen Erlös von  570.000 Dollar.

 

thpf, yawa, topf, lupu, lesch

 



Unzufriedenheit bei WPU-Kursen

In den 10. Klassen gab es dieses Jahr einige Unzufriedenheiten bezüglich der WPU-Kurse (Wahlpflichtunterricht). Lediglich drei verschiedene Kurse wurden angeboten, die Auswahl war also sehr gering. Eigentlich wurde nur ein wirklich beliebter Kurs angeboten: „Technische Gestaltung“ (Werken). Weil den die meisten Schüler gewählt haben, aber natürlich nicht alle diesen Kurs besuchen können, müssen viele Schüler die beiden unbeliebteren Kurse NaWi (Naturwissenschaften) oder DEM (Deutsch-Englisch-Mathematik-Kurs) besuchen.

Da sich viele darüber aufgeregt haben, führte ich ein Interview mit dem zuständigen Mitglied der Schulleitung, Herr Maienschein. Er beantwortete einige meiner und vielleicht auch eurer Fragen.

Demnach müssen die WPU-Kurse eine bestimmte Größe haben, die der Schülerzahl des Jahrgangs angepasst ist. Die Französisch-Kurse laufen nach Klasse 9 weiter, „Technik“ gibt es ebenfalls jedes Jahr – von der 7. bis zur 10. Klasse. Da der „Kiosk-Kurs“ wegen des Jubiläums „50 Jahre Kennedy“ in die 10. Klasse verlegt wurde und er bereits besetzt ist, stand er nicht zur Wahl. DEM ist ebenfalls ein fester Kurs im 10. Schuljahr, da die Lehrer festgestellt haben, dass immer mehr Realschüler auf weiterführende Schulen gehen wollen. Darauf sollen sie in DEM vorbereitet werden. Dass sie dabei nicht auf die Französisch-Schüler eingehen, wurde von einigen Schülern kritisiert, denn gerade die Französisch-Schüler wollen ja häufig auf weiterführende Schulen. Daraufhin wurde gesagt, sollte das Interesse bestehen, könnte man DEM für die „Franzosen“ auch als Ganztagsangebot anbieten.

Herr Maienschein erläuterte auch, dass das Auswahlverfahren nicht wirklich mit den Erst- oder Zweitwahlen der Schüler zusammenhing. Da viele in den Kurs „Technik“ wollten, wurden diejenigen bevorzugt, bei denen klar war, dass sie eine Lehre in diesem Bereich beginnen. Wer in den naturwissenschaftlichen Bereich wollte, kam in „NaWi“. Für DEM kamen die Fachnoten ins Spiel. Wer in den Hauptfächern schlechter als 3,3,4 stand, wurde in die Auswahl für DEM schon gar nicht erst reingenommen. Da darf man sich die Frage stellen, warum überhaupt gewählt wurde…

Solltet Ihr Vorschläge für weitere WPU-Kurse haben, wendet Euch bitte an Herrn Maienschein.
venu